getrennte Wege gehen

Foto: Kzenon - stock.adobe.com

Erbfolge

Lebzeitige Schenkungen, Vermögens­übertra­gungen

Wer Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer vermeiden möchte, nutzt die Schenkung unter Lebenden als wichtiges Instrument zur Nachlassplanung. Schenkungen und Erbschaften werden steuerlich gleich behandelt. Es gelten insbesondere die gleichen Freibeträge von 500.000,00 € für den Ehegatten, 400.000,000 € für die Kinder und 200.000,00 € für die Enkel des Erblassers/Schenkers.

Lebzeitige Übertragung von Immobilien

„Oma ihr klein Häuschen" soll steuerfrei übertragen werden können. So hat es der Gesetzgeber denn auch über die Freibeträge gestaltet. Allerdings sind nunmehr auch die Verkehrswerte von Immobilien Bemessungsgrundlage für die Immobilien, sodass alles, was über das „klein Häuschen" hinausgeht, bei der Nachfolge Erbschaft- oder Schenkungsteuer auslösen kann.

Vermögens­über­tra­gun­gen im Unter­nehmer­haus­halt

Als wenn das operative Geschäft selbst nicht schon anstrengend genug wäre. Um das Unternehmen, das darin investierte Vermögen und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu erhalten, muss es auch eine kluge Vorsorge- und Nachlassplanung geben. Dabei gilt es auch, steuerliche Vorteile zu nutzen und steuerschädliche Gestaltungen zu vermeiden.

Vermögens­nachfolge

Erbschaft

Eine vage Vorstellung, was eine Erbschaft ist, haben viele Menschen. Die juristisch korrekte Definition ist den meisten hingegen eher unbekannt, wenngleich sie ein Paradebeispiel für eine schlichte juristische Formulierung ist. Nach § 1922 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist die Erbschaft das Vermögen einer verstorbenen Person. Diese Erbschaft geht als Ganzes auf eine oder mehrere Personen, also die Erben, über.

Rechte und Pflichten eines Vorerben

Der Vorerbe ist zwar in vollem Umfang Inhaber aller zum Nachlassvermögen gehörenden Rechte und Pflichten. Die Grundidee von Vor- und Nacherbschaft besteht darin, dass der Vorerbe das Vermögen zwar für sich nutzen darf, seine Substanz aber dem Nacherben erhalten soll. Daher darf auch kein Gläubiger des Vorerben in die Substanz des Nachlasses zu Lasten des Nacherben vollstrecken

Ausschlagung einer Erbschaft

Nach deutschem Recht fällt das Erbe mit dem Tod des Erblassers beim Erben an. Dieser kann das Erbe allerdings ausschlagen, was sich empfehlen könnte, wenn der Nachlass überschuldet ist.

Foto: industrieblick - stock.adobe.com

Der Umgang mit einem geerbten Unternehmen

Nicht jeder soll gleich Erbe werden, auch wenn ihm der Erblasser gerne etwas zukommen lassen würde. Ein solcher Fall lässt sich über ein Vermächtnis regeln. Dies ist ein Anspruch, den der Erblasser einem Begünstigten in seinem Testament gewährt und der vom Erben zu erfüllen ist.

Vermächtnis

Nicht jeder soll gleich Erbe werden, auch wenn ihm der Erblasser gerne etwas zukommen lassen würde. Ein solcher Fall lässt sich über ein Vermächtnis regeln. Dies ist ein Anspruch, den der Erblasser einem Begünstigten in seinem Testament gewährt und der vom Erben zu erfüllen ist.

Testament­vollstreckung

Primäres Ziel der Testamtsvollstreckung ist die geordnete Abwicklung eines Nachlasses. Grund dafür kann eine Vielzahl von Erben sein, die sich untereinander so spinnefeind sind, dass eine Auseinandersetzung des Nachlasses kaum möglich erscheint. Oder es ist der Wunsch des Erblassers, eine Zerschlagung seines Nachlasses, etwa eines Unternehmens, zu verhindern.

Pflichtteil

Der Gesetzgeber schützt nahe Angehörige davor, durch letztwillige Verfügung vollständig enterbt zu werden. Zwar kann der Erblasser frei bestimmen, wen er zum Erben einsetzt. Vom Erbe ausgeschlossene Abkömmlinge, Eltern oder Ehegatten erhalten aber als Ersatz einen Zahlungsanspruch in Geld.

Erbschaftsteuer

Während die meisten gängigen Steuern an die Leistungsfähigkeit des Steuerpflichtigen anknüpfen, stellt die Erbschaftsteuer alleine auf den Anfall der Erbschaft ab. Eng verbunden ist sie mit der Schenkungsteuer, was verhindern soll, dass unter Lebenden steuergünstige Gestaltungsmöglichkeiten genutzt werden, die bei einem Todesfall so nicht möglich wären.

Foto: Syda Productions - stock.adobe.com

Die Patchworkfamilie als erbrechtliche Herausforderung

Die gesetzliche Erbfolge wird den besonderen Ansprüchen einer Patchworkfamilie zumeist nicht gerecht. Hier ist in der Regel eine klugen erbrechtliche Gestaltung erforderlich. 

Eingetragene Lebenspartnerschaft

Die erbrechtlichen Folgen der eingetragenen Lebenspartnerschaft sind denjenigen der Ehe gleich gestaltet. Der eingetragene Lebenspartner erbt also neben den Verwandten. 

WHL Kanzlei für Familien- und Erbrecht

Kapellstr. 12
40479 Düsseldorf


Telefon: +49211 499886-0
Telefax: +49211 499886-18

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Mitglied des Deutschen Familiengerichtstags e.V.